Wahlkreis
Die derzeitige Testpflicht ab 6 Jahren für den Trainingsbetrieb im Amateursport geht vollkommen an der Praxis in Vereinen vorbei! Heute habe ich mich in einem gleichlautenden Brief an die Kultusministerin Schopper und den Minister Lucha gewendet. Meine Forderung: Eine Abschaffung der Testpflicht ab 6 Jahren für den Trainingsbetrieb. Die Infektionskontrolle bei Minderjährigen ist durch die Notwendigkeit von Tests für den Schulbetrieb ausreichend gewährleistet.
Per Brief hatte sich Klaus Ranger vor wenigen Tagen an den baden-württembergischen Sozialminister Manfred Lucha gewandt und sich dafür eingesetzt, die Anträge der Stadt Neckarsulm und anderer auf Öffnung des Aquatoll-Hallenbads für Schul-, Vereins- und Breitensport nach den Pfingstferien und der Stadt Heilbronn auf Durchführung von Kinderfreizeiten auf dem Gaffenberg positiv zu bescheiden. Für beide Vorhaben standen umfassende Hygiene- und Schutzkonzepte und eine wissenschaftliche Begleitung bereit.
Nun wurde die Liste der im Rahmen der Modellversuche zugelassenen Projekte veröffentlich, beide Projekte sind nicht dabei. Dazu Klaus Ranger: „Ich bedaure beide Absagen sehr und kann sie auch nicht nachvollziehen. Die Öffnung des Aquatolls wäre so wichtig gewesen. Für Schüler/innen, für die Vereine und für alle, die Spaß am Schwimmen haben oder dies aus gesundheitlichen Gründen regelmäßig tun sollten.“ Ebenso bedauert er die Absage für den Gaffenberg. „Ich hoffe sehr, dass hier noch ein Weg gefunden wird, wie alle bisher für die Freizeiten angemeldeten Kinder im Sommer wenigstens eine Woche auf dem Gaffenberg verbrinden können.“ Ranger will sich weiterhin mit all seinen Möglichkeiten für beide Vorhaben einsetzen.
Seinen Antrittsbesuch in der ganz im Norden des Wahlkreises Neckarsulm gelegenen Gemeinde Jagsthausen, nutzte der SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Ranger, um Bürgermeister Roland Halter über seine künftigen Ausschusszugehörigkeiten zu informieren. Neben dem Petitionsausschuss wird Ranger dem für Innenpolitik, Digitalisierung und Kommunen zuständigen Innenausschuss und dem neuen Ausschuss für Landesentwicklung und Wohnen angehören. „Diese Ausschüsse umfassen viele Themen, die für Gemeinden, Städte und Kreise ausgesprochen wichtig sind“, freut sich Klaus Ranger, der in Neckarsulm selbst kommunale Wurzeln hat.
Beeindruckt zeigte sich Ranger, dass sowohl die Grundschule Jagsthausen als auch die Kitas bereits seit langem mit Luftfiltern ausgestattet seien. Dies erhöhe die Sicherheit für die auch im kommenden Herbst und Winter vermutlich noch ungeimpften Kleinkinder.
Halter und Ranger bedauerten, dass auch im Jahr 2021 keine Festspiele auf der Götzenburg stattfinden können, zu gering sei die Planungssicherheit. „Im Jahr 2022 wollen wir dann wieder richtig durchstarten“, so Bürgermeister Halter. Er hoffe, dass die treuen Fans der Burgfestspiele ihre Verbundenheit zu diesem besonderen Kulturangebot bereits beim geplanten Vorverkaufsstart im Herbst 2021 zeigten.
Seine Kennenlern-Tour durch den Wahlkreis Neckarsulm hat der frisch gewählte SPD-Landtagsabgeordnete Klaus Ranger mit einem Besuch in Neudenau begonnen. Bei einem Gespräch mit Bürgermeister Manfred Hebeiß kamen vor allem die Herausforderungen zur Sprache, von denen strukturschwache Kommunen angesichts hoher notwendiger Investitionen stehen.
So stünden in Neudenau Neu- und Umbaumaßnahmen in den Grundschulen und Kitas an, auch um den neuen Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung für Grundschulkinder ab 2026 zu erfüllen. „Eine Entscheidung, die inhaltlich absolut zu begrüßen ist“, kommentiert Ranger. „Allerdings muss auch hier das Prinzip gelten: wer bestellt, bezahlt.“ Man müsse abwarten, ob die 3,5 Milliarden, die der Bund für Baukostenzuschüsse zugesagt hat, ausreichten oder ob das Land diese mit einem eigenen Programm flankieren müsse.
Bis Ende des Jahres will Ranger möglichst viele Personen und Institutionen im Wahlkreis persönlich besuchen. Aus seiner jahrzehntelangen ehrenamtlichen Arbeit im Sport weiß der Sozialdemokrat, dass das persönliche Gespräch durch nichts zu ersetzen ist und hat sich vorgenommen: „Ich will mich aktiv bei den Leuten melden und nicht warten, bis sie mit einem Anliegen zu mir kommen“, so Ranger.