Wahlkampftagebuch
Auf Einladung von Hermann Schreiweis vom Württembergischen Pomologenverein war Klaus Ranger, SPD-Landtagskandidat im Wahlkreis Neckarsulm, heute als Baumscheider auf den Roigheimer Streuobstwiesen unterwegs. Mit Abstand dabei waren auch Roigheims Bürgermeister Michael Grimm und sein Stellvertreter Siegfried Schwab. Vor Ort gab es nicht nur einen Austausch über den Schutz unserer heimischen Flora, die Bedeutung von regionalen Lebensmitteln und das Besondere an alten Apfelsorten. Es ging auch um die Frage, wie der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft gestärkt werden könne. Für Klaus Ranger ist eins klar: „Sich gegenseitig zu helfen und füreinander da zu sein ist der Kitt, der unsere Gesellschaft zusammenhält.“ Eine große Bedeutung komme dabei dem Ehrenamt zu, das Ranger im Falle eines Erfolgs bei der Landtagswahl künftig besonders stärken will.
Die drei SPD-Landtagskandidaten Rainer Hinderer MdL, Jens Schäfer und Klaus Ranger haben ein offenes Ohr für die regionalen Sportvereine. Bei einem gemeinsamen Online-Austausch wurde deutlich, wo aktuell der Schuh drückt. „Insbesondere für Kinder und Jugendliche brauchen wir endlich eine klare Öffnungsperspektive für den Sport, damit wieder mehr gesunde Bewegung stattfindet“, stellt Klaus Ranger fest, der auch Vorsitzender des Sportkreises ist.
Aus den Reihen der Vereine kam vermehrt die Information, dass die Corona-Hilfen für viele kleine Vereine nicht passend sind. „Die Vereine wollen in erster Linie aber gar keine Hilfsgelder, sondern wieder Sportangebote anbieten. Deshalb muss das Gleiche gelten wie für Schulen: bei Lockerungen muss zuerst für unsere Kinder und Jugendlichen gelockert werden“, appelliert Ranger an die Entscheider in Bund und Land.
Schon spannend so eine Podiumsdiskussion. Und vor allem hat es viel Spaß gemacht. Vielen Dank an die Heilbronner Stimme für die großartige Organisation!
Ich konnte klar machen, was mir wichtig ist. Das Auto der Zukunft, ganz egal mit welchem Antrieb, muss in der Region Heilbronn gebaut werden. Wir brauchen mehr bezahlbare Wohnungen und müssen Nachhaltigkeit ganzheitlich denken. Der Sport braucht einen ordentlichen Schub aus derr Landespolitik, um nach Corona wieder voll durchstarten zu können. Und wir brauchen mehr Wertschätzung und eine besser Unterstützung des Ehrenamts im Allgemeinen.
Letzte Woche habe ich bei -12 Grad der Kälte trotzend vor dem Bahnhof in Bad Friedrichshall einen kleinen corona-konformen Infostand veranstaltet. Dabei wurde mir erneut bewusst, wie dringlich der zweigleisige Ausbau der Frankenbahn ist. Ohne diese Maßnahme laufen alle anderen Verbesserungen ins Leere. Ein moderner Zug ist gut und schön, aber viel wichtiger sind verlässliche und schnelle Verbindungen.
Das Thema Frankenbahn erhitzt die Gemüter in der Region schon seit Jahren. Und ich werde mich in Stuttgart dafür einsetzen, dass hier endlich etwas passiert. Viele der Probleme sind aufgrund der baulichen Situation der Strecke und der eingesetzten Fahrzeuge hausgemacht. Daher fordere ich, dass
Sporthallen sind mehr als nur Sportstätten - sie sind Begegnungsorte für Veranstaltungen, Vereine und Versammlungen unterschiedlicher Art. Sportvereine und Kommunen können die Kosten für den Sportstättenbau nicht allein tragen, deswegen gibt es Förderprogramme von Land und Bund.
Die Lindenberghalle in Kochendorf ist mehr als in die Jahre gekommen, vom Land Baden-Württemberg wurde sie bisher in kein Förderprogramm aufgenommen. Mit dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ wird für die Halle eine neue Perspektive aufgemacht – mit einem Neubau am gleichen Standort.
Gemeinsam mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten im Wahlkreis Heilbronn, Josip Juratovic und Bürgermeister Timo Frey habe ich Martin Gerster, den stv. Vorsitzenden des Haushaltsausschusses in Bad Friedrichshall in Empfang genommen. Wir haben ihm die Lindberghalle gezeigt und die Dringlichkeit eines Neubaus verdeutlicht. Mit dem vor Ort Besuch wird das Projekt auf dem Papier konkret. Die finale Entscheidung über die mögliche Förderung wird zeitnah in Berlin getroffen.
Für mich ist klar: Wer den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort fördern will, der muss genau in diese Begegnungsorte investieren. Ich drücke Bad Friedrichsball die Daumen, dass bald ein positiver Förderbescheid eintrudelt und werde mich weiterhin dafür stark machen!