SPD Gundelsheim / Neckar

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Mit herzlichen Grüßen

Armin Englert

Vorsitzender

Rückblick auf den SPD-Landesparteitag am 19. und 20. Juni in Ulm

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Am 19. und 20.06.2026 fand der Landesparteitag der SPD Baden-Württemberg in Ulm statt. Mit dabei als Delegierte waren auch Armin Englert und Corinna Inga aus dem Ortsverein Gundelsheim.

 

Im Zentrum des Parteitags stand die Neuwahl von Landesvorsitz und Landesvorstand sowie die Antragsarbeit. Nach der Wahlniederlage bei der Landtagswahl 2026 haben Andreas Stoch, ehem. Landesvorsitzender und Sacha Binder, ehem. Generalsekretär, ihre Ämter niedergelegt. 

Mit starken Wahlergebnissen haben die über 300 Delegierten nun Isabel Cademartori (Mannheim) und Robin Mesarosch (Sigmaringen) in Form einer Doppelspitze das Vertrauen für das Amt des/der Landesvorsitzenden ausgesprochen. Jan-Peter Röderer (Sinsheim) wurde zum Generalsekretär gewählt. 

Auch für die beiden Heilbronner Kreisverbände der SPD war es ein äußerst erfolgreicher Parteitag - personell und inhaltlich: Sowohl die Vorsitzende des Heilbronner Stadtverbands, Tanja Sagasser-Beil, als auch der Vorsitzende der SPD Heilbronn im Landkreis und Ortsvereinsvorsitzener der SPD Gundelsheim, Armin Englert, werden zukünftig als Beisitzerin und Beisitzer im Landesvorstand mitwirken und unserer Region dort eine starke Stimme geben. Neben vielen anderen Anträgen, die beim Parteitag diskutiert wurden, war es v.a. der umfangreiche Antrag des Kreisverband Heilbronn Land, der als Leitantrag behandelt wurde und eine breite Mehrheit bei den Mitgliedern gefunden hat. 

Im Kreis Heilbronn hat uns das Wahlergebnis aufgerüttelt und es war unser Ziel, einen starken inhaltlichen Impuls auf dem Parteitag zu setzen. Wir wollen eine SPD, die wieder konkret für ihre Kernthemen identifiziert wird, die Menschen erreicht und ihre Mitglieder aktiv einbindet.

Rückblick auf die Informationsveranstaltung zur Steinbrucherweiterung

Der SPD-Ortsverein Gundelsheim bedankt sich herzlich bei den über 100 interessierten Bürgerinnen und Bürgern, die der Einladung zur Informationsveranstaltung über die geplante Steinbrucherweiterung gefolgt sind. Die außergewöhnlich hohe Beteiligung hat eindrucksvoll gezeigt, wie groß der Informations- und Diskussionsbedarf in der Bevölkerung ist. Die Zukunft des Steinbruchs, seine wirtschaftlichen Auswirkungen sowie die möglichen Folgen für Wald und Trinkwasserversorgung bewegen viele Menschen in Gundelsheim. Umso wichtiger war es, die komplexen Zusammenhänge auf einer fundierten fachlichen Grundlage öffentlich zu diskutieren.

Ein besonderer Dank gilt der IG Wald und Wasser sowie den unabhängigen Geologinnen Frau Dr. Herrmann und Frau Schwedler vom Büro GMP in Würzburg für ihre fundierte und verständlich aufbereitete Präsentation. Sie hat den Besucherinnen und Besuchern die komplexen geologischen, hydrogeologischen und ökologischen Zusammenhänge anschaulich vermittelt.

Bei der gut besuchten Informationsveranstaltung erläuterten die Referenten und die unabhängigen Geologinnen ihre Einschätzung zur geplanten Erweiterung des örtlichen Steinbruchs. Nach ihrer Auffassung gefährdet die Erweiterung die kommunale Wasserversorgung sowie den ökologisch wertvollen Gundelsheimer Wald. Nach Auffassung der Referenten wirft zudem die Lage der geplanten Erweiterungsfläche innerhalb eines amtlich festgesetzten Wasserschutzgebiets erhebliche Fragen hinsichtlich der Genehmigungsfähigkeit des Vorhabens auf. Zudem verwiesen sie auf nach ihrer Auffassung nicht umgesetzte beziehungsweise verletzte Auflagen aus dem Genehmigungsverfahren von 2002.

Waldwiesenquellen als unverzichtbare Notversorgung

Heinz Bleibel und Hagen Zoll von der IG Wald und Wasser sowie die Geologinnen Frau Dr. Herrmann und Frau Schwedler betonten die herausragende Bedeutung der Waldwiesenquellen. Diese speisen rund 15 Prozent der aktuellen Gundelsheimer Wasserversorgung und stellen nach den Ausführungen der Referenten ein wichtiges zweites Standbein der Wasserversorgung dar. Im Masterplan Wasserversorgung Baden-Württemberg wird die Sicherung der Trinkwasserversorgung als wesentliches Element der Daseinsvorsorge hervorgehoben. Bereits heute seien Dornbach, Sauwiesenbach sowie Abschnitte des Anbachs regelmäßig trockengefallen.

Alter Wald und ökologische Folgen

Die Erweiterungsfläche umfasst einen 150 bis 180 Jahre alten Buchen- und Eichenbestand. Dieser erfüllt wichtige Funktionen als Wasserspeicher, Kaltluftentstehungsgebiet und Naherholungsraum. Ausgleichsmaßnahmen könnten einen derart gewachsenen Wald nach Einschätzung der Referenten auf absehbare Zeit nicht ersetzen.

Wirtschaftliche Auswirkungen eingeordnet

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der geplanten Erweiterung wurden ebenfalls thematisiert. Dabei wurde darauf hingewiesen, dass Ein- und Abbauzinserlöse nur für die rund fünf Hektar große städtische Erweiterungsfläche anfallen. Für die übrigen Erweiterungsflächen, die sich im Eigentum des Landes Baden-Württemberg (ForstBW) befinden, fließen diese Erlöse nicht in den städtischen Haushalt. Dies gilt ebenso für mögliche zukünftige Erweiterungen über die städtischen Flächen hinaus. Der wirtschaftliche Nutzen der Erweiterung für die Stadt sei daher zeitlich und räumlich begrenzt.

Breite Aufmerksamkeit

Neben den zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern nahmen auch Gemeinderatsmitglieder aller Fraktionen an der Veranstaltung teil. Ebenfalls anwesend waren Vertreter*innen der Presse sowie Vertreter der BWS. Die IG Wald und Wasser kündigte an, die aktualisierte Präsentation über die Internetseite des BUND Heilbronn-Franken öffentlich zugänglich zu machen.

SPD Kreisvorstand kritisiert CDU – Regierungsbildung darf nicht verzögert werden

Angesichts der wirtschaftlich schwierigen Lage in Baden-Württemberg kritisiert Armin
Englert, Kreisvorsitzender der SPD Heilbronn-Land, das Verhalten der CDU bei der
Regierungsbildung.
„Ich finde es ehrlich gesagt befremdlich, wie derzeit mit der Regierungsbildung umgegangen
wird“, erklärt Englert. „Gerade in einer wirtschaftlich angespannten Situation braucht unser
Land schnell eine handlungsfähige Regierung.“
Mit Blick auf Äußerungen des CDU-Abgeordneten Thomas Strobl zu möglichen politischen
Rollen erklärt Englert: „Während über persönliche Ambitionen gesprochen wird, warten
Unternehmen, Beschäftigte und Kommunen darauf, dass endlich eine stabile Regierung
gebildet wird.“
Zugleich müsse der Wählerwille respektiert werden: „Die Wählerinnen und Wähler haben
deutlich gemacht, dass sie Cem Özdemir als Ministerpräsidenten sehen wollen.“
Die SPD nehme ihr Wahlergebnis selbstkritisch an. „Wir haben ein enttäuschendes Ergebnis
erzielt und nehmen es demütig an. Jetzt darf es keine politischen Spielchen geben.“
„Gerade im Interesse der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer kann sich unser Land keine
politischen Hängepartien leisten.“

Bauer sucht Partei - Podiumsdiskussion des LSV e. V.

Foto Privat

Bei einer Podiumsdiskussion der Landwirte Bewegung „Land schafft Verbindung“ auf dem Feeserhof in Bad Rappenau-Fürfeld, diskutierten mehrere Kandidierende zur Landtagswahl mit rund 500 Besucherinnen und Besuchern über aktuelle Herausforderungen der Landwirtschaft. Nachdem einige angekündigte Spitzenkandidaten kurzfristig abgesagt hatten, stand der Austausch mit den anwesenden Politikern besonders im Fokus.

Klaus Ranger (SPD) stellte sich dabei den Fragen der Landwirte und beteiligte sich aktiv an der Diskussion über zentrale Themen wie Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft und die Mindestlohnregelung für Erntehelfer. Ranger betonte, dass diese Fragen auf Bundesebene beraten werden müssten und machte deutlich, wie wichtig ein konstruktiver Dialog zwischen Politik und Landwirtschaft ist.

Die Veranstaltung bot den Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Anliegen direkt anzusprechen und mit politischen Vertreterinnen und Vertretern offen über die Zukunft der Landwirtschaft zu diskutieren.

Erweiterte Delegiertenversammlung der IG-Metall Neckarsulm mit Politik-Talk

Foto Privat

am Mittwoch, 4.03.2026 lud die IG-Metall Neckarsulm im Rahmen einer erweiterten Delegiertenversammlung zu einem ganz besonderen Politik-Talk in die Ballei in Neckarsulm ein,

um mit politischen Vertreterinnen und Vertretern über aktuelle gesellschafts- und arbeitsmarktpolitische Themen zu diskutieren. Zu Gast war unter anderem Klaus Ranger MdL, der gemeinsam mit weiteren Kandidierenden an dem Austausch teilnahm.

Nach einer kurzen Begrüßung und Vorstellung der Gäste durch Yvonne Möller der 1. Bevollmächtigten und Stefan Reiner 2. Bevollmächtigter und Kassier der IG-Metall Neckarsulm, stellten die Kandidierenden in kurzen Beiträgen ihre politischen Schwerpunkte vor. Anschließend stand der Dialog im Mittelpunkt: In mehreren Thementischen im Fishbowl-Format diskutierten die Delegierten unter anderem über Industriearbeitsplätze und Transformation, die Zukunft der Arbeitswelt mit Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz, Bildung und Fachkräftesicherung, handlungsfähige Kommunen sowie Wohnen und steigende Lebenshaltungskosten.

Das interaktive Format ermöglichte einen offenen Austausch zwischen Politik und gewerkschaftlichen Multiplikatoren. Viele Delegierte nutzten die Gelegenheit, ihre Perspektiven einzubringen und zentrale Herausforderungen der kommenden Jahre zu diskutieren.

Zum Abschluss wurden die wichtigsten Eindrücke des Abends zusammengefasst – verbunden mit dem Aufruf, sich weiterhin aktiv an politischen Diskussionen zu beteiligen und von seinem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

 

Josip Juratovic MdB

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