Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Kreisverband Heilbronn – Land
Arbeitsgemeinschaft 60 plus
Sieghart Brenner
Hügelstraße 28
74182 Obersulm-Eschenau
Tel: 07130/402408; Fax: 07130/402010
sieghart.brenner @t-online.de
02. Dezember 2011
Text für Presse
Muslime und Christen sind sich gar nicht so fremd
Ferhat Dag mit SPD-Senioren im Gespräch über Islam in Lehre und Praxis
Vieles, was islamischen Staaten und Islamisten angelastet wird, hat mit dem Islam nichts zu tun. Beim Treffen der Arbeitsgemeinschaft 60 plus des SPD-Kreisverbandes Heilbronn-Land informierte Ferhat Dag, Vorstand im islamischen Dachverband Heilbronn sowie im Integrationsbeirat Heilbronn, über den Islam, "eine Weltreligion wie Judentum und Christentum, die gemeinsame Wurzeln haben und auch den einen einzigen allmächtigen Gott, den Weltenschöpfer."
Mohammed, 570 in Mekka geboren, sei der letzte der 25 Propheten, deren Reihe von Adam über Noah, Abraham, Moses und Jesus reiche. Die ihm von Gott - Allah - zuteil gewordenen Offenbarungen seien unverbrüchlicher Inhalt des Koran, der aus 114 Suren (Kapiteln) mit 6000 Versen besteht und ihrer alleingültigen arabischen Form alle Aspekte des Lebens und über den Tod hinaus umfasse. Dem Muslim (= dem Friedensstiftenden) sei es aufgetragen, die im heiligen Buch enthaltenen Regeln zu befolgen, so auch die fünf Säulen (Pflichten): das Glaubensbekenntnis ("es gibt keinen Gott, außer Gott, und Mohammed ist sein Prophet ..."), täglich fünf mal beten, Almosen geben an die Bedürftigen, einmal im Leben die Pilgerfahrt nach Mekka (hadsch), Einhaltung des Fastenmonats Ramadan. Ferhat Dag zeigte auch auf weitere Gemeinsamkeiten des Islam mit der jüdisch-christlichen Lehre, neben dem Gebet das Engelwesen und insbesondere den Erzengel Gabriel, das jüngste Gericht sowie Himmel und Hölle.
Zu kritischen Anmerkungen in der Diskussion über Zwangsehen und Kopftuchtragen bemerkte Ferhat Dag, das seien keine islamischen Vorschriften. Den Frauen kämen die gleichen Rechte und Freiheiten zu. Seine Tochter etwa, die heute in Stuttgart Mathematik studiert, habe sich mit in der Pubertät aus freien Stücken entschlossen, Kopftuch zu tragen. Die Kopfbedeckung sei zu Mohammeds Zeiten im arabisch-jüdisch-christlichen Umfeld für "anständige" Frauen gang und gäbe gewesen; und das war ja auch bis ins vergangene Jahrhundert in manchen traditionsbewussten Gegenden Europas der Fall.
Ferhat Dag verwies darauf, dass sein Heimatland Türkei Religionsausübung verboten war, und die meisten aus Anatolien nach Deutschland gekommenen Gastarbeiter ungebildet waren und kaum Kenntnisse des Islam hatten. In der Fremde fanden sie Halt in ihren überlieferten Bräuchen, die sich mit unzulänglichem Religionswissen vermischten. Ferhat Dag bekannte, dass der Koran zwar buchstabengetreu Gottes Wort enthalte, doch komme es auf die Auslegung an, die sich - wie auch in der christlichen Theologie - der Zeit anpassen müsse. "Mohammed und Jesu wären heute mit Laptop und Internet ausgestattet." Er bedauerte, dass es in der islamischen Welt keine letzt verbindliche Glaubensinstanz, wie früher die Kalifen, gebe. Leider werde die Religion auch immer wieder für politische Zwecke verfälscht und missbraucht.
Ferhat Dags Wunsch wäre es, dass in Deutschland die Menschen mit unterschiedlicher Religion so friedlich und geschwisterlich miteinander leben würden wie im türkischen Antiochia, das er dieses Jahr als "Oase von Gläubigen" kennen gelernt habe.
Helmut Sauter
Ferhat Dag mit SPD-Senioren im Gespräch über Islam in Lehre und Praxis
Vieles, was islamischen Staaten und Islamisten angelastet wird, hat mit dem Islam nichts zu tun. Beim Treffen der Arbeitsgemeinschaft 60 plus des SPD-Kreisverbandes Heilbronn-Land informierte Ferhat Dag, Vorstand im islamischen Dachverband Heilbronn sowie im Integrationsbeirat Heilbronn, über den Islam, "eine Weltreligion wie Judentum und Christentum, die gemeinsame Wurzeln haben und auch den einen einzigen allmächtigen Gott, den Weltenschöpfer."
Sozialdemokratische Partei Deutschlands
Ortsverein Gundelsheim
Einladung zur
Wanderung mit unserem
Bundestagsabgeordneten
Josip Juratovic
am Sonntag, den 11. Dezember 2011 (3. Advent)
Liebe Genossinnen,
liebe Genossen,
liebe Freundinnen,
liebe Freunde,
zum Abschluss des Jahres lädt der SPD Ortsverein Gundelsheim alle Mitglieder (selbstverständlich mit Familie), Freunde und Interessierte herzlich zu einer Wanderung mit seinem Bundestagsabgeordneten Josip Juratovic nach Bachenau ein.
Gemeinsamer Start ist um 15.30 Uhr bei unserem Milchhäusle (gegenüber vom Rathaus) in Gundelsheim.
Gegen 16.30 Uhr wollen wir dann unseren Abschluss in der Kuhberg-Schänke in Bachenau feiern. Wer nicht mit wandern kann bzw. möchte, kann gleich direkt nach Bachenau kommen. Um das „Nach-Hause-Kommen“ muss sich bitte jeder selbst kümmern.
Über eine zahlreiche Teilnahme würden wir uns freuen.
Anmeldungen bitte direkt bis zum 04.12.2011 an Ulrike Mann-Jankowitsch, Tel. (07136/6442) oder per email an ulrike.mann@rahalter.de
Mit freundlichen Grüßen
Armin Englert
1. Vorsitzender: 2. Vorsitzende 2. Vorsitzender: Bankverbindung:
Armin Englert Ulrike Mann-Jankowitsch Otmar Kellhammer Konto Nr. 441 999 000
Burghalde 13 Lilienweg 7 Finkenweg 3 bei Volksbank Heilbronn
74831 Gundelsheim 74831 Gundelsheim-Höchstberg 74831 Gundelsheim (BLZ 620 901 00)
Telefon: 06269/427240 Telefon: 07136/6442 Telefon: 06269/428542
Mit 66 von 67 Stimmen ist der Bundestagsabgeordnete Josip Juratovic jetzt zum Vorsitzenden des SPD-Kreisverbandes Heilbronn-Land gewählt worden.
"Dieser Vertrauensvorschuss freut mich sehr", sagte der 52-jährige beim Kreisparteitag in der Eppinger Stadthalle. Er dankte seiner Vorgängerin Cornelia Bär-Stoll, die aus beruflichen Gründen für den Vorsitz nicht mehr kandidiert hat. Als Stellvertreterin wird sie Juratovic zusammen mit Markus Herrera Torrez, Marlene Steg und Gerhard Haag jedoch weiterhin sehr gern unterstützten. Kassiererin bleibt Dorothea Solymos. Als Beisitzer fungieren künftig Andreas Lanio, Katharina Orlet, Staatssekretär MdL Ingo Rust, Benedict Berk, Sigrid Neutz, Nicolas Härdtner, Dieter Buyer und Michael Franzen.
"Wenn wir eine lebendige Partei bleiben wollen, müssen wir eine offene Partei sein, die auch für junge Menschen attraktiv ist", so Juratovic. Er möchte daher einen Verjüngungsprozess anstoßen, der in vielen Ortsvereinen bereits begonnen hat. Etwa in Neckarsulm, Schwaigern, Obersulm, Oedheim oder Talheim gibt es Ortsvereinsvorsitzende im Juso-Alter. "Es geht hier nicht um Jugendwahn, sondern um Nachwuchsförderung und Nachwuchsgewinnung", stellte der Arbeitsmarktexperte klar. "Jugend ist kein Verdienst, aber ohne die Jugend hat unsere Partei keine Zukunft", so der neue Kreisvorsitzende, der sich für das gute Miteinander der Jusos mit der AG 60plus bedankte.
Der Willy Brandt Abend des SPD Kreisverbands Heilbronn-Land fand in diesem Jahr in dem Genossenschaftsheim in Neckarsulm statt. Umrahmt und begrüßt wurde die Feiergesellschaft von dem Bass-Ensemble der Musikschule Unterland mit 4 jungen Musikern aus dem Landkreis.
„Es ist wichtiger, etwas im Kleinen zu tun, als im Großen darüber zu reden“, formulierte Willy Brandt. Seinen Namen trägt die höchste Auszeichnung, die die SPD ihren Mitgliedern verleihen kann, die Willy-Brandt-Medaille. Zwei langjährigen Mitgliedern. die im „Kleinen“, in den Ortsvereinen besonders aktiv sind, wurde sie jetzt im Rahmen eines festlichen Abends verliehen: dem Schwaigerner Peter Conze und Friedrich Grimm aus Weinsberg.
Herbert Last, Bad Rappenau wurde für 60 Jahre Mitgliedschaft vom Kreisvorstand geehrt. Bundestagsabgeordneter Josip Juratovic kam mit der Vorsitzenden und dem stv. Vorsitzenden Benedict Berk zur
Gratulation. Wie wichtig die Arbeit der Basis ist, betonte Ingo Rust in seinem Grußwort. Die, die in den Ortsvereinen aktiv sind, prägen das Bild der SPD, ja sie sind, „das Gesicht der Partei“. Ingo Rust war Ideengeber für den Willy-Brandt-Abend, der zum fünften Mal organisiert
wurde.
„Der Abend ist eine Erfolgsgeschichte“ konstatierte die Vorsitzende des SPD Kreisverbandes Heilbronn Land Cornelia Bär-Stoll, „ein Hörgenuss und Gaumenschmaus mit viel Kommunikation“.