Passend zum 150 jährigen Jubiläum der SPD führt der diesjährige Jahresausflug der Unterländer SPD 60 plus - Arbeitsgemeinschaften nach Heidelberg, um die dortige Reichspräsident-Friedrich-Ebert-Gedenkstätte zu besuchen. Bei bestem Reisewetter werden die 30 SPD Seniorinnen und Senioren auf dem Bahnhofsvorplatz in Heilbronn vom bewährten Reiseleiter Friedrich Schwandt empfangen und mit günstigen Fahrkarten versorgt, um mit dem Zug in die bekannte Universitätsstadt am Neckar zu reisen. Vom dortigen Hauptbahnhof geht es mit dem Bus zur Innenstadt, nach kurzem Fußweg erreichen wir die „Bundesstiftung“, die dem ersten Präsidenten der Weimarer Republik gewidmet ist. Dort werden wir in zwei Gruppen von sachkundigen und engagierten jungen Leuten durch die Gedenkstätte geführt. Ziel der Stiftung ist es, das Andenken an Friedrich Ebert als erstes demokratisches Staatsoberhaupt in der deutschen Geschichte zu wahren und darüber hinaus einen Beitrag zum Verständnis der deutschen Geschichte seiner Zeit zu leisten.
Der Heilbronner Geschäftsführer Burkhardt über Angebote und Geschichte
Bei AWO - Arbeiterwohlfahrt - denken viele Heilbronner vor allem an die Stadtranderholungen für Kinder in dem Mitte der 70er Jahre errichteten AWO-Waldheim beim Jägerhaus, das jedoch leider der Insolvenz des AWO-Kreisverbandes im Jahr 1997 zum Opfer fiel. Nichtsdestoweniger präsentiert sich heute der AWO-Kreisverband Heilbronn als ein professionelles und modernes Sozialunternehmen mit 142 Mitarbeitern, davon 33 „Freiwillige“ (FSJ´ler und Bufdis), das auf verschiedenen Feldern der ambulanten Sozial- und Jugendhilfe tätig ist, wie der Geschäftsführer des AWO-Kreisverbandes Heilbronn, Walter Burkhardt, bei der Arbeitsgemeinschaft 60 plus des SPD-Kreisverbands Heilbronn darlegte.
Das war das Thema der Veranstaltung zu der der Arbeitskreis Christinnen und Christen in der SPD mit seiner Sprecherin Sigrid Neutz eingeladen hatte. Wie stehen Politik, Moral und Ethik zueinander? Gelten für alle die gleichen Grundregeln? Im Rahmen eines offenen Dialogs beleuchteten der Weinsberger Dekan Georg Ottmar sowie der SPD-Bundestagsabgeordnete Josip Juratovic diese Fragen jeweils aus ihrer Sicht. Ethik fragt nach den Maßstäben für unser Handeln sowie den zugrunde liegenden Motiven, Einstellungen und Haltungen und umfasst alle Bereiche des menschlichen Lebens.
SPD-Bundestagskandidat Thorsten Majer über Mietrechtsangelegenheiten
Noch immer lebt die Mehrheit der Bundesbürger zur Miete. Viele von ihnen sehen sich mit steigenden Mieten konfrontiert, und junge Leute, die einen eigenen Hausstand gründen wollen, finden keinen bezahlbaren Wohnraum. Diese Umstände thematisierte der SPD-Bundestagskandidat des Wahlkreises Neckar-Zaber, Thorsten Majer, der sich als Anwalt und Kommunalpolitiker aktiv im Mieterschutzbund und in Fragen des Mietrechts engagiert, bei einer Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft 60 plus des SPD-Kreisverbands Heilbronn-Land in der SPD-Regionalgeschäftsstelle Heilbronn.
Aktuell am häufigsten sind Mieterhöhungen als Folge von – staatlich geförderten – energetischen Sanierungen, konstatierte Majer. Zwar sei eine Umlegung von bis zu elf Prozent auf die Jahresmiete rechtens, doch stellten viele Vermieter auch noch andere Kosten, wie vom Vermieter zu tragende Sanierungs- und Modernisierungsmaßnahmen, in Rechnung. Hier wie auch bei den Wohnnebenkosten sei eine verständliche Kostentransparenz vonnöten. Vielfach sei es gang und gäbe, dass für Neuvertragsmieter die Miete erheblich teurer komme als für den Altmieter. Der Mietwohnungsmarkt verändere sich laufend zu Lasten der Mieter. Für Bezieher niedriger oder mittlerer Einkommen werde es immer schwieriger, eine erschwingliche Mietwohnung zu bekommen. Unzumutbare Vertragsbedingungen nähmen überhand, stellte Majer fest. Orientierungen am lokalen Mietspiegel erwiesen sich oft als Farce.
Das ist das Thema der Veranstaltung , zu der der Arbeitskreis Christinnen und Christen in der SPD ganz herzlich einlädt. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr und findet in der Gaststätte Harmonie, Merianzimmer , in Heilbronn statt, Veranstaltungsdatum: 20. Juni 2013.
Im Rahmen eines offenen Dialoges werden Josip Juratovic, MdB, sowie Georg Ottmar, Dekan des Evangelischen Kirchenbezirkes Weinsberg, analysieren, wie Politik, Moral und Ethik zueinander stehen und welchen Einfluß moralische Wertvorstellungen auf politische Entscheidungen hat.
Moderiert wird die Veranstaltung von der evangelischen Pfarrerin Dr. Anna Christ-Friedrich.