Vielen Dank für 9.078 Stimmen und den Einzug in den Landtag von Baden-Württemberg! Es ist mir eine Ehre!
Damit setzt sich die lange Tradition von SPD-Abgeordneten im Wahlkreis Neckarsulm fort. Ich freue mich in Zukunft ihre Anliegen in Stuttgart vertreten zu dürfen! Das mir im vornherein entgegengebrachte Vertrauen weiß ich zu schätzen und werde es nicht enttäuschen.
Jetzt geht die Arbeit erst richtig los. Im Landtag möchte ich mich, wie angekündigt, für mehr bezahlbaren Wohnraum, gute und sichere Arbeitsplätze, sowie gute Voraussetzungen für Sport und Ehrenamt einsetzen. Es würde mich freuen, wenn sie mich dabei begleiten!
Bei einem Online-Austausch mit Ehrenamtlichen aus der Region rückte Klaus Ranger, SPD-Landtagskandidat im Wahlkreis Neckarsulm, am Mittwoch noch einmal die Bedeutung des Ehrenamts für die Gesellschaft in den Mittelpunkt. Im Landtag wolle er „Stimme der Vereine und ehrenamtlich Tätigen sein“, so der Neckarsumer, der selbst seit Jahrzehnten in Vereinen aktiv ist und aktuell dem Sportkreis Heilbronn vorsteht.
„Ehrenamt macht unser Leben vielfältig und bunt“, so der SPD-Landtagskandidat. „Viele ehrenamtliche Angebote könnte der Staat überhaupt nicht oder nur schlechter auf die Beine stellen.“ Außerdem sei das Ehrenamt der Kitt, der die Gesellschaft zusammenhalte und ein wichtiges Bindeglied zwischen Generationen, Kulturen und sozialen Schichten. Dafür gebührten den Ehrenamtlichen Dank und Wertschätzung. Wichtig sei aber auch, das Ehrenamt von unnötiger Bürokratie zu befreien und für die in den letzten Jahren stark gestiegenen Anforderungen z.B. bei Datenschutz, Haftungs- und Rechtsfragen eine pragmatische Lösung zu finden.
Mit Blick auf Corona stellte Ranger fest, dass den Kommunen eine große Verantwortung zukomme, Vereine und ehrenamtliche Initiativen nach Ende der Pandemie beim Neustart zu unterstützen. Hier wünscht sich Ranger konzeptionelle Unterstützung durch das Land und schlug vor, das Jahr nach Ende der Pandemie zum „Jahr des Ehrenamtes“ auszurufen.
Die Handlungsspielräume von Städten, Gemeinden und Kreisen werden maßgeblich durch landespolitische Entscheidungen und Gesetze festgesteckt. Viele Vorhaben vor Ort sind von Förder- und Zuschussprogrammen des Landes abhängig.
Als Gemeinde- und Ortschaftsrat weiß ich, wo vor Ort der Schuh drückt und welche Landespolitik sich die Entscheidungsträger/innen vor Ort wünschen. Ich will im Landtag eine starke Stimme für die Kommunen sein!
Einen Online-Talk mit Klaus Ranger, SPD-Landtagskandidat im Wahlkreis Neckarsulm und Heike Baehrens, Pflegebeauftragte der SPD-Bundestagsfraktion und ehemalige Geschäftsführerin des diakonischen Werks Württemberg nutzten am Dienstag Betroffene, Angehörige und Mitarbeitende im Pflegeberuf, um sich über die großen Herausforderungen in diesem Bereich auszutauschen.
„Dabei wurden drei Dinge deutlich“, stellt Klaus Ranger fest. „Wir brauchen bessere Löhne, das gelingt nur durch eine flächendeckende Tarifbindung. Wir brauchen eine Offensive für neue Wohnformen, die auch auf eine Mischung der Generationen achten. Und es gibt große Sympathien für eine Bürgerversicherung, die alle Einkommen an der Finanzierung des Gesundheitswesens beteiligt und die auch die Pflege einschließt.“
Ranger sagte zu, auch bei seiner Arbeit im Landtag ein starkes Augenmerk auf die Pflege zu legen und betonte, dass die Kooperation zwischen Bund, Land und Kommunen bei diesem Thema besonders wichtig sei.