Gemeinsame Pressemeldung der Landtagsabgeordneten der Wahlkreise Sinsheim und Eppingen zur Reaktivierung der Krebsbachtalbahn
In dieser Woche entscheidet der Gemeinderat der Stadt Bad Rappenau, ob auch die Kurstadt sich finanziell an der Reaktivierung der Krebsbachtalbahn mit dem Lückenschluss Obergimpern-Babstadt beteiligt. Der Gemeinderat der Stadt Neckarbischofsheim hat der Finanzierung bereits einstimmig zugestimmt und auch aus den beiden Kreistagen, die übrigen Beteiligten, gibt es positive Signale.
Wir Landtagsabgeordnete der beiden Wahlkreise durch die die Strecke verläuft, sind gemeinsam der Überzeugung, dass sich die Reaktivierung der Krebsbachtalbahn lohnt und die wahrscheinlich einmalige Chance jetzt genutzt werden muss.
Uns eint der Wille, dass wir den Menschen eine umweltfreundliche Alternative zum Pkw anbieten müssen, und zwar nicht nur in den Städten, sondern gerade auch im ländlichen Raum.
Von diesem Lückenschluss profitieren neben den Schülerinnen und Schülern auch die Berufspendlerinnen und –pendler nach und aus Heilbronn und Neckarsulm. Darüber hinaus werden zwei zentrale Wirtschaftsräume im Norden Baden-Württembergs verbunden.
Im Rahmen der Bürgerversammlung hat man den Eindruck gewonnen, dass es für das Projekt Krebsbachtalbahn eine breite Unterstützung in der Bevölkerung gibt.
Mit der goldenen Ehrennadel der SPD wurde kürzlich der langjährige Vorsitzende der SPD Bad Friedrichshall Klaus Schaffner für 50 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Jörg Sommer (Ortsvereinsvorsitzender), Herbert Benzschawel (Vorsitzender der SPD-Gemeinderatsfraktion) und Landtagsabgeordneter Klaus Ranger besuchten Klaus Schaffner und übereichten ihm die von den Parteivorsitzenden der SPD unterzeichneten Ehrenurkunde.
Klaus Schaffner hat nicht nur die SPD sondern seine Heimatstadt Bad Friedrichshall über viele Jahre maßgeblich mit geprägt. Er war von 1984 bis zur Kommunalwahl 2014 Stadtrat, von 1980 bis 2014 Ortschaftsrat in Untergriesheim und von 1999 bis 2004 sowie von 2009 bis 2014 Ortsvorsteher des Stadtteils Untergriesheim. Für sein Engagement erhielt er u.a. den Ehrenring der Stadt Bad Friedrichshall.
Sein kommunalpolitisches Wissen und Gespür, seine Art das Wesentliche auf den Punkt zu bringen, hat seine Fraktionskolleginnen und Kollegen, aber auch die Verwaltung und die Ratskollegen anderer Fraktionen stets beeindruckt. Dabei wirkte er stets bescheiden und unaufgeregt ich in den Vordergrund zu drängen, war nie seine Art. Für viele Mitglieder der SPD, insbesondere für deren Gemeinderäte, ist Klaus Schaffner noch heute Motivation und Vorbild zugleich.
Gemeinsam mit Georg Heitlinger von der FDP und einigen anderen Kolleg/innen habe ich heute Abend die Gelegenheit wahrgenommen, mich mit den Landwirten aus der Region auszutauschen. Die Themen, die uns alle zur Zeit berühren, waren auch hier Thema: der Krieg in der Ukraine, das ganze Leid, das über die Menschen gebracht wird, aber auch die wirtschaftlichen Folgen wie die Sicherung der Lebensmittelversorgung, die Bezahlung für landwirtschaftliche Erzeugnisse, steigende Energiepreise oder unterbrochene Lieferketten.
Der Ausbau der Windenergie stockt, vom 1000-Windräder-Ziel aus dem Koalitionsvertrag hat sich die Regierung Kretschmann längst verabschiedet. Gerade einmal 2 (!) Prozent der landeseigenen Dächer haben eine PV-Anlage. Beim sozialen Wohnbau entfacht das extra geschaffene Ministerium nicht die gewünschte Wirkung. Das Programm "Rückenwind" zum Aufholen der Corona-Lernrückstände erreicht gerade einmal 5 (!!) Prozent der Schüler/innen im Land.
Die Liste ließe sich fortsetzen. Deswegen hat unser Fraktionsvorsitzender Andreas Stoch die Landesregierung aus Grünen und CDU aufgefordert, vom Ankündigungsmodus in den Tatenmodus zu wechseln. Das Klima, die Wohnungssuchenden, die Schüler/innen und viele andere warten schon viel zu lange!
Foto: (c) Fionn Grosse