Wiederbegegnung der Heilbronner SPD-Senioren mit Vordenker Erhard Eppler
Dr. Erhard Eppler – er ist, neben Helmut Schmidt, das letzte in der Öffentlichkeit präsente politische Urgestein vom Format 80plus. Er war Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit (1968-74), holte 1972 das SPD-Direktmandat in Heilbronn, war Landesvorsitzender der SPD in Baden-Württemberg (1973-81), Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion (1976-80), zweimal Kirchentagspräsident, von 1975 bis 1991 Vorsitzender der SPD-Grundwertekommission und ist Verfasser von mehr als ein Dutzend Bücher. So war die Einladung der sozialdemokratischen Seniorinnen und Senioren in der SPD Baden-Württemberg zum Jahresempfang nach Schwäbisch Hall für ein gutes Dutzend Personen des Arbeitskreises 60 plus des SPD-Kreisverbandes Heilbronn-Land eine gute Gelegenheit, dem nunmehr 86jährigen renommierten SPD-Vordenker bei dem angesagten Gastvortrag (wieder) zu begegnen.
Beim diesjährigen Jahresempfang der SPD im
Stadt- und Landkreis Heilbronn wollen wir einen
Blick zurückwerfen auf die bewegte 150jährige Geschichte der deutschen Sozialdemokratie. Eine Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung - die wir an diesem Abend eröffnen können - wird die Historie
dabei anschaulich darstellen.
Jedoch richten wir den Blick auch nach vorn.
Der ehemalige Bundesfinanzminister Hans Eichel
wird seine Vision über die Aufgaben der
Sozialdemokratie für die nächsten Jahre vorstellen.
Wir freuen uns, mit Ihnen an diesem Abend ins
Gespräch zu kommen und uns über Vergangenes
wie Kommendes auszutauschen!
Der Empfang findet am 4.März 2013 um 19 Uhr im AOK KundenCenter, Allee 72, Heilbronn statt.
Einen Reisebericht aus Indochina bot der Lauffener Genosse und pensionierte Oberstudienrat Hartmut Wilhelm bei der Februar-Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft 60 plus des SPD-Kreisverbands Heilbronn-Land in der SPD-Kreisgeschäftsstelle Heilbronn. Indochina – Hinterindien, Südostasien: Die wenigsten können sich davon konkrete geografische Vorstellungen machen. Doch wie es sich für einen leidenschaftlichen Geschichtslehrer gehört, gab Wilhelm am Anfang seiner in Wort und Bild dargestellten Reiseeindrücke eine historische Einführung Indochina ist die Bezeichnung, unter der Frankreich sein in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts errichtetes Kolonialreich in Südostasien zusammenfasste.
Liebe Genossinnen, liebe Genossen,
herzliche Einladung zum ersten Treffen in diesem Jahr:
Mittwoch, den 06. Februar 2013, Beginn 15:00 Uhr
in der Regionalgeschäftsstelle in Heilbronn, Untere Neckarstraße 50
Indochina (Vietnam und Kambodscha)
ein Reisebericht
Hartmut Wilhelm
zeigt Bilder und schildert seine Eindrücke von einer Südostasien-Reise
Bitte kommt recht zahlreich, macht die Einladung in Eurem Ortsverein bekannt und gebt sie an Freunde und Bekannte weiter, Gäste sind uns willkommen.
Dierk Basedau informierte über Entwicklung und Organe der Gemeinschaft
Mit dem Thema Europa befasste sich die Arbeitsgemeinschaft 60 plus des SPD-Kreisverbands Heilbronn-Land wenige Tage, nachdem der EU in Oslo der Friedensnobelpreis „für 60 Jahre Friedensbemühungen durch die europäische Einigung“ verliehen wurde. Dierk Basedau, pensionierter Richter und ehemaliger Vorsitzender des SPD-Kreisverbandes Heilbronn-Land, referierte in der SPD-Regionalgeschäftsstelle Heilbronn über die Entwicklung der europäischen Einigung von 1950 bis heute.
Auch Basedau sieht in der Nobelpreis-Verleihung eine gebührende und verdienstvolle Anerkennung für die Europäische Gemeinschaft, die ja entstanden sei als Friedensbewegung vor allem zwischen Frankreich und Deutschland die sich vordem in zwei bluten Kriegen als Erbfeinde gegenüber gestanden haben. Mit der gezielten europäischen Verflechtung nach dem Zweiten Weltkrieg seiees gelungen, neue militärische Konflikte in diesem Raum unmöglich zu machen. „Ich bin ein leidenschaftlicher Anhänger des geeinten Europa“, erklärte Basedau, ungeachtet dessen, dass es eine Reihe von Kritikpunkten und uneingelösten Hoffnungen gebe, von der Banken-, Finanz- und Währungskrise ganz abgesehen. Das „Europa der Regierungen“ sei aber auch trotz des diekt gewählten Europäischen Parlaments und seiner wachsenden Befugnisse noch nicht zu einem „Europa der Bürger“ geworden.