SPD Gundelsheim / Neckar

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Klaus Ranger zur ungleichen Impfstoffverteilung im Land

Bild von WikiImages auf Pixabay

„Wenn der Bund die Impfdosen entsprechend der Bevölkerung auf die Länder verteilt, verstehe ich einfach nicht wie unsere Landesregierung auf die Idee kommt, die Impfdosen gleichmäßig auf jeden Landkreis zu verteilen"

Hintergrund der Empörung im Landkreis Heilbronn ist die Tatsache, dass der Landkreis im Verhältnis zu seiner Bevölkerung eine nur sehr geringe Menge Impfstoff erhält. Landesweit erhalten nur der Rems-Murr-Kreis und der Landkreis Böblingen noch weniger Impfdosen pro Einwohner. „Eine so ungerechte Verteilung kann kein Politiker in unserem Landkreis hinnehmen." So Ranger.

Der Landkreis Sigmaringen beispielsweise erhält vom Land genauso viel Impfstoff wie der Landkreis Heilbronn und das obwohl hier etwa 2,5-mal so viele Menschen leben. Die SPD hat diese Ungerechtigkeit bereits vor drei Wochen im Landtag thematisiert. Die Landesregierung gelobte Besserung. Und trotz einiger Schritte in die richtige Richtung ist das Land von einer gerechten Impfstoffverteilung meilenweit entfernt.

Auf die Aussage des Sozialministeriums, die Menschen könnten sich ja impfen lassen, wo sie wollen, entgegnete Ranger: „Eine so weltfremde und von der Lebenssituation der Menschen so weit entfernte Aussage, habe ich selten gehört. Die Menschen müssen so nah an ihren Wohnorten wie möglich geimpft werden und sollten nicht dazu gezwungen werden quer durch unser Land zu fahren."

Zu Gast beim Stimme-Forum

Schon spannend so eine Podiumsdiskussion. Und vor allem hat es viel Spaß gemacht. Vielen Dank an die Heilbronner Stimme für die großartige Organisation!

Ich konnte klar machen, was mir wichtig ist. Das Auto der Zukunft, ganz egal mit welchem Antrieb, muss in der Region Heilbronn gebaut werden. Wir brauchen mehr bezahlbare Wohnungen und müssen Nachhaltigkeit ganzheitlich denken. Der Sport braucht einen ordentlichen Schub aus derr Landespolitik, um nach Corona wieder voll durchstarten zu können. Und wir brauchen mehr Wertschätzung und eine besser Unterstützung des Ehrenamts im Allgemeinen.

Die Frankenbahn muss durchgehend zweispurig werden!

Letzte Woche habe ich bei -12 Grad der Kälte trotzend vor dem Bahnhof in Bad Friedrichshall einen kleinen corona-konformen Infostand veranstaltet. Dabei wurde mir erneut bewusst, wie dringlich der zweigleisige Ausbau der Frankenbahn ist. Ohne diese Maßnahme laufen alle anderen Verbesserungen ins Leere. Ein moderner Zug ist gut und schön, aber viel wichtiger sind verlässliche und schnelle Verbindungen.

Das Thema Frankenbahn erhitzt die Gemüter in der Region schon seit Jahren. Und ich werde mich in Stuttgart dafür einsetzen, dass hier endlich etwas passiert. Viele der Probleme sind aufgrund der baulichen Situation der Strecke und der eingesetzten Fahrzeuge hausgemacht. Daher fordere ich, dass

  • Langsamfahrstellen zügig beseitigt werden und der zweigleisige Ausbau über die Jagst schnell kommt.
  • es endlich deutliche Verbesserungen in der Pünktlichkeit gibt und es zu weniger Zugausfällen kommt.
  • der Fahrplan endlich stärker den Bedürfnissen der Pendler und Schüler angepasst wird.

Unterstützung für den Neubau der Lindberghalle Bad Friedrichshall

Den Neubaubedarf erkennt man sogar auf dem Foto...

Sporthallen sind mehr als nur Sportstätten - sie sind Begegnungsorte für Veranstaltungen, Vereine und Versammlungen unterschiedlicher Art. Sportvereine und Kommunen können die Kosten für den Sportstättenbau nicht allein tragen, deswegen gibt es Förderprogramme von Land und Bund. 

Die Lindenberghalle in Kochendorf ist mehr als in die Jahre gekommen, vom Land Baden-Württemberg wurde sie bisher in kein Förderprogramm aufgenommen. Mit dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ wird für die Halle eine neue Perspektive aufgemacht – mit einem Neubau am gleichen Standort. 
Gemeinsam mit dem SPD-Bundestagsabgeordneten im Wahlkreis Heilbronn, Josip Juratovic und Bürgermeister Timo Frey habe ich Martin Gerster, den stv. Vorsitzenden des Haushaltsausschusses in Bad Friedrichshall in Empfang genommen. Wir haben ihm die Lindberghalle gezeigt und die Dringlichkeit eines Neubaus verdeutlicht. Mit dem vor Ort Besuch wird das Projekt auf dem Papier konkret. Die finale Entscheidung über die mögliche Förderung wird zeitnah in Berlin getroffen.

Für mich ist klar: Wer den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort fördern will, der muss genau in diese Begegnungsorte investieren. Ich drücke Bad Friedrichsball die Daumen, dass bald ein positiver Förderbescheid eintrudelt und werde mich weiterhin dafür stark machen!
 

Vor Ort bei Kolbenschmidt

Heute Morgen, am Nachmittag und abends zur Spätschicht habe ich meinen kontaktlosen Infostand vor dem Werk von Kolbenschmidt in Neckarsulm aufgebaut.

Die Stimmung bei der Belegschaft ist spürbar gedrückt. Vor kurzem wurde bekannt, dass das Unternehmen sein Kolbengeschäft verkaufen möchte. Vermutlich stehen auch Entlassungen aus.

Es braucht für Beschäftigte in Industriezweigen, die in Zukunft weniger stark nachgefragt werden als heute, eine Perspektive. Dafür möchte ich mich einsetzen!

Josip Juratovic MdB

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