Der zweite Tag der Regiotour des Landtagsabgeordneten Klaus Ranger beginnt mit einem Besuch in der Pflegewohngemeinschaft Untereiseheim (Seniorendienste Neckartal). Empfangen wird er dort von den Geschäftsführern Eberhard Kubach und Jens Reiner Junior. Die Einrichtung selbst wurde von Uwe Rainer im Jahr 1991 auf der Grundlage des Leitspruches "Proffessionell,anständig,menschlich" gegründet.
Inzwischen Umfasst der Betrieb fünf stationäre Heime, zwei Tagespflegen sowie einen Ambulanten Dienst. Das Personal das sich in der Einrichtung täglich um die Bedürfnisse und die Aktivierung der Senioren und Seniorinnen kümmert, besteht aus 30 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen, die zum einen seit Ihrer Ausbildung im Betrieb arbeiten oder aufgrund des guten Rufes aufgrund der guten Behandlung und der guten Bezahlung in die Arbeit der Einrichtung einsteigen. Auch das Anwerben von Fachkräften aus dem Ausland ist sehr wichtig, da sind sich die Geschäftsführer einig "Ohne ausländische Pflegekräfte geht es nicht".
Noch ist alles recht ruhig auf dem Sportgelände in Untergriesheim. Aber nicht mehr lange, denn vom 28.7. bis 11.8.2023 findet hier das 67. Sportzeltlager der Sportkreisjugend Heilbronn statt. Dann werden 120 Kinder das Gelände in Beschlag nehmen und zwei schöne Ferienwochen erleben. Schon jetzt ein herzliches Dankeschön an das Organisationsteam und die Betreuer:innen, die sich hier um die Kinder im Alter von 10-15 Jahren kümmern werden
Die Themen mit dem unlängst gewählten neuen Bürgermeister Jochen Hoffer waren Fördermöglichkeiten zum Erhalt der Schwimm- und Hallenbäder, Kindergartenbau und Fachkräftemangel im Bereich der Kinderbetreuung, der Anspruch auf Ganztagsbetreuung in den Grundschulen ab 2026 und die Finanzierung der Betreuungskräfte, Feuerwehr - hier speziell die Förderung von Neubau und Modernisierung von Feuerwehrhäusern, Klimaschutz und der Bau von neun Windrädern auf der Gemarkung, die von der Bundeswehr blockiert werden. Und natürlich das allgegenwärtige Thema der Frankenbahn mit den vielen Zugausfällen und Verspätungen. Viele Baustellen und viel zu tun, auch und gerade auf Landesebene. Wir haben ausgemacht, in Kontakt zu bleiben.
Angesichts der existenziellen Nöte vieler Gastronomiebetriebe im Land setzt sich die SPD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg dafür ein, dass die Umsatzsteuer auf Speisen auch über das Jahresende hinaus von 19 Prozent auf 7 Prozent gesenkt bleibt. SPD-Fraktionschef Andreas Stoch: „Gaststätten und Cafés sind ein unverzichtbarer Beitrag für lebendige Städte und Gemeinden und für ein lebenswertes Baden-Württemberg. Dort, wo immer mehr Restaurants in Dörfern und Städten sterben, stirbt auch ein Teil der Kultur und es droht Verödung. Daher war es richtig, die Mehrwertsteuer während der Corona-Krise abzusenken.“
Stoch: „Die Zeiten für das Gastgewerbe sind nicht viel besser geworden: Die Kosten sind gestiegen und die Gastronomen können nicht beliebig an der Preisschraube drehen. Auch Normalverdiener müssen es sich leisten können, mit der Familie essen zu gehen. Daher sollte die Umsatzsteuer auf Speisen dauerhaft auf sieben Prozent gesenkt bleiben.“
Im Bereich Hotellerie und Gastronomie seien in Baden-Württemberg knapp 300.000 Menschen beschäftigt. Stoch: „Es geht auch darum, diese Arbeitsplätze zu erhalten. Das Land kann es sich nicht leisten, dass das Gastronomiesterben so weitergeht.“
Der SPD-Fraktionschef weist daraufhin, dass eine Rückkehr auf 19 Prozent bei der Umsatzsteuer auch für die Pächter*innen von Schulkantinen im Südwesten problematisch wäre: „Das würde am Ende ein teureres Mittagessen für viele Schülerinnen und Schüler im Land bedeuten. Auch deshalb setzen wir uns für eine dauerhafte Absenkung der Umsatzsteuer auf Speisen ein.“