SPD Gundelsheim / Neckar

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Erlaubnis für Zeltlager in den Sommerferien gefordert - Sportkreis und DRK Heilbronn wenden sich an die Landesregierung

Seit Jahrzehnten finden in den Sommerferien die Zeltlager vom DRK Heilbronn in Wüstenrot und vom Sportkreis Heilbronn in Untergrießheim statt. Nachdem beide Freizeiten im vergangenen Jahr aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt werden mussten, sind die Veranstalter in diesem Jahr fest entschlossen, das Angebot aufrecht zu erhalten.
„Wir haben eine völlig andere Situation als noch vor einem Jahr“, begründet dies Klaus Ranger, Vorsitzender Sportkreis Heilbronn und frisch gewählter Landtagsabgeordneter für den Wahlkreis Neckarsulm und nennt Impffortschritt, Testmöglichkeiten und ein größeres Wissen über das Virus und die Krankheit Covid-19 als Beispiele. „Unter diesen Umständen können wir Hygiene- und Schutzkonzepte entwickeln, die eine sichere Durchführung der Freizeiten mit Übernachtung ermöglichen.“

Keine Testpflicht im Amateursport

Die derzeitige Testpflicht ab 6 Jahren für den Trainingsbetrieb im Amateursport geht vollkommen an der Praxis in Vereinen vorbei! Heute habe ich mich in einem gleichlautenden Brief an die Kultusministerin Schopper und den Minister Lucha gewendet. Meine Forderung: Eine Abschaffung der Testpflicht ab 6 Jahren für den Trainingsbetrieb. Die Infektionskontrolle bei Minderjährigen ist durch die Notwendigkeit von Tests für den Schulbetrieb ausreichend gewährleistet.

Ranger bedauert Absagen an Aquatoll und Gaffenberg

Symbolbild, Bild von Brahmsee auf Pixabay

Per Brief hatte sich Klaus Ranger vor wenigen Tagen an den baden-württembergischen Sozialminister Manfred Lucha gewandt und sich dafür eingesetzt, die Anträge der Stadt Neckarsulm und anderer auf Öffnung des Aquatoll-Hallenbads für Schul-, Vereins- und Breitensport nach den Pfingstferien und der Stadt Heilbronn auf Durchführung von Kinderfreizeiten auf dem Gaffenberg positiv zu bescheiden. Für beide Vorhaben standen umfassende Hygiene- und Schutzkonzepte und eine wissenschaftliche Begleitung bereit. 


Nun wurde die Liste der im Rahmen der Modellversuche zugelassenen Projekte veröffentlich, beide Projekte sind nicht dabei. Dazu Klaus Ranger: „Ich bedaure beide Absagen sehr und kann sie auch nicht nachvollziehen. Die Öffnung des Aquatolls wäre so wichtig gewesen. Für Schüler/innen, für die Vereine und für alle, die Spaß am Schwimmen haben oder dies aus gesundheitlichen Gründen regelmäßig tun sollten.“ Ebenso bedauert er die Absage für den Gaffenberg. „Ich hoffe sehr, dass hier noch ein Weg gefunden wird, wie alle bisher für die Freizeiten angemeldeten Kinder im Sommer wenigstens eine Woche auf dem Gaffenberg verbrinden können.“ Ranger will sich weiterhin mit all seinen Möglichkeiten für beide Vorhaben einsetzen.

Klaus Ranger in drei Ausschüssen

Schwerpunkt auf kommunalen Themen und Bürgeranliegen

Die SPD-Landtagsfraktion hat entschieden, in welchen Ausschüssen ihre Abgeordneten künftig vertreten sind. Klaus Ranger, neu gewählter Abgeordneter im Wahlkreis Neckarsulm, wird im Ausschuss für Inneres, Digitalisierung und Kommunen, im Ausschuss für Landesentwicklung und Wohnen und im Petitionsausschuss mitarbeiten. 

„Ich übertreibe nicht, wenn ich diese Ausschüsse als meine Wunschkombination bezeichne“, freut sich Ranger, der in Neckarsulm bzw. Obereisesheim auch Gemeinde- und Ortschaftsrat ist. „Der Innenausschuss und der neue Ausschuss für Landesentwicklung und Wohnen haben eine hohe Dichte an Themen, die ganz direkt Gemeinden, Städte und Kreise betreffen.“ Hier ließen sich Gesetze positiv im Sinne der kommunalen Ebene beeinflussen und kommunalpolitische Anliegen gut einbringen. Genau dies sieht Ranger als eine seiner Hauptaufgaben.

Der Petitionsausschuss ist für Ranger „Bürgernähe und Problemlösungsort“ und deswegen gerade in Zeiten einer Entfremdung von Teilen der Bevölkerung zu den staatlichen Organen besonders wichtig. „Ich will die Menschen bei ihren Anliegen unterstützen und, sollte es keine Lösung geben, nachvollziehbar und auf Augenhöhe erklären, warum das so ist.“ 

Zu Besuch in Offenau

Während meiner Kennenlerntour darf ich viele Projekte vor Ort kennenlernen. So auch bei meinem Besuch bei Bürgermeister Michael Folk aus Offenau. Gemeinsam haben wir die neue Markthalle in Offenau besichtigt und haben uns mit den drei Marktleiterinnen und Marktleitern unterhalten. Toll, was hier auf die Beine gestellt wurde! Weitere Themen waren die Zukunft der Offenauer Vereine und die Verkehrssituation vor Ort.

Josip Juratovic MdB

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